Ich eröffne dann hier mal eine neue Rubrik, in der ich versuche euch ein paar (zugegeben größtenteils weibliche) Musiker näherzubringen, die in der aktuellen Musiklandschaft weitestgehend unbekannt sind.
Und den Anfang macht die gerade mal 18 jährige engländerin Laura Marling, die im Februar 2008 ihr Debutalbum "Alas I cannot swim" veröffentlichte. Insgesamt eher ein ruhiges Folk Album, das sehr Gitarren lastig und folglich nichts für Anhänger der aktuellen Bumm Bumm Bumm Charts ist.
Interessant ist bei Marlings Album, dass sie bereits das Songwriting im Schlaf zu beherrschen scheint, was ja erstmal prinzipiell gut ist. Allerdings fällt beim genaueren hinhören auf, dass in fast jedem Song das Wort "die" vorkommt. Das gibt einem schon etwas zu denken: Verstörende Kindheitstraumata? Nekrophilie?
Letztendlich sollte man es jedoch mit den Interpretationen nicht zu weit treiben; das Album handelt größtenteils vom Leben mit seinen üblichen E
cken und Kanten, von der (bei singer-songwritern obligatorischen) Liebe und auch von unverbesserlichen Klugscheißern denen man einfach mal Eins reinwürgen will. Jedoch gibt es schon hier und da den einen oder anderen melancholischen Unterton und Nachgeschmack, den das Album nach dem hören auf der Zunge hinterlässt, doch danach liegt es einem keinesfalls schwer im Magen. Das liegt größtenteils daran, dass der künstlerische Anspruch hier nicht so hoch wie bei einigen Kolleginnen, zum Beipsiel Beth Orton, ist. Also eignet sich die CD gut zum Hintergrundhören und um den Tag ein bisschen zu versüßen.
Sicherlich ist das Album bei Kennern des Genres sehr vielversprechend und das Highlight des ersten Halbjahres 2008.
Hier dann mal ein kleiner musikalischer Vorgeschmack
20. Juli 2008
Künstler, die keiner kennt: Laura Marling
Eingestellt von
Alex
um
13:35
Labels: Künstler die keiner kennt, Music
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1 Kommentar:
Ja die ist toll :D
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